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| Das Alter |
Zeit zwischen den vier Perioden der Seidenraupe |
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Bindungsart |
Ein Stoff ist gebunden, wenn Muster zu sehen sind. Das Überkreuzen der Kettfäden mit den Schussfäden schafft diesen speziellen Effekt. |
„Battage“ |
Vorgang, bei dem der Kokon in kochendes Wasser geworfen oder heißem Dampf ausgesetzt sind, damit sich Spinnfäden bilden. |
Bombyx mori |
Name eines Falters, der eine bestimmte grau-weiße Farbe hat. Er stammt aus Nordchina. |
Brokatell |
Lampas, auf denen Satinmuster auf einfarbigem Grund plastisch hervortreten. |
Broschiert, Broschierte Gewebe |
Gemusterter Stoff, auf den mit zusätzlichen Fäden an einer Stelle (statt die gesamte Breite über) ein Muster gewoben wird. |
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„Canetière“ |
Mit einer Canetiere werden die Fäden auf kleine Spulen gewickelt. Die Spulen befinden sich im Schiffchen und sind der Schussfaden des Gewebes.
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„Coste“ |
Verstrickung von Fäden. Dieses Problem kommt beim Spinnen vor. |
Canut |
Kunsthandwerker, Seidenweber von Lyon. |
| Damast |
mit zwei verschiedenen Bindungsarten gewobener gemusterter Stoff |
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| Einlesen |
Dieser Vorgang ist Teil der Herstellung einer Lochkarte |
| Einstellen |
Einstellung von verschiedenen Teilen des Webstuhls, Montage |
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| Fibroin |
Hauptbestandteil der Seide |
| Flecksucht |
Krankheit der Seidenraupen im 19. Jahrhundert |
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| Geflammt |
Stoff mit optischen Effekte, die durch Licht geschaffen werden. |
| Gemustert |
Ein Stoff ist gemustert, wenn durch das Überkreuzen von Schussfäden und Kettfäden ein Muster entsteht. |
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| Handwebstuhl |
Webstuhl, der es durch ein Seilsystem ermöglicht, beim Vorbeiziehen des Einschlages die Kettfäden zu heben |
| Haspel |
Kleiner Webstuhl, der nach dem Spinnen die Seide verdoppelt |
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| Kette, Kettfaden |
Längsäden, die den Stoffgrund bilden |
| Kokonfaden |
Name des Seidenfadens aus der Seidenraupe |
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| Lampas |
mit Schuss verwebter Stoff, mit Taft durch die Kette vebunden |
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| Magnanerie |
Gebäude, in dem die Seidenraupe gezüchtet wird; der Name kommt von „magnan“, Provenzalischer Name der Bombyx. |
| Mulinieren |
mehrere Kokonfäden werden zusammengebracht, um einen stärkeren Faden zu erhalten |
| Musselin |
leichter Stoff. Musselin ist eine Bindungsart: man kann Seidenmusselin oder Baumwollmusselin weben. |
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| Patrone |
Darstellung einer Bindungsart auf einem karierten Blatt. Die Kettfäden werden vertikal und die Schussfäden horizontal abgebildet. Die Kodifikation ist fest geregelt. |
| Popeline |
Stoff, der mit Seidenkette und Seidenschuss hergestellt wird (zuerst wurde der Stoff in Avignon zur Zeit der Päpste gebraucht |
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| Rolle |
Maschine, die den Kokon zusammenrollt |
| Rollendruck |
Die Kupferdrahtrollen werden mit einem Laser geritzt. Dann werden sie neben einander gestellt, und bekommen eine einzige Farbe. Die Kupferdrahtrollen drehen sich, um die Farbe auf dem Stoff zu hinterlassen |
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| Samt |
Stoff, dessen Oberfläche mit den kleinen Schleifen einer zusätzlichen Kette verarbeitet wird |
| Schären |
Die Spulen werden auf einen Rahmen gelegt: das Schärgatter. Der Schärrahmen erfasst den Faden aus jeder Spule und dreht sich um eine waagerechte Trommel, die die Kette bildet. |
| Schuss |
Fäden, die das Muster bilden und durch die Kettfäden hindurch kreuzen. |
| Schussspule |
kegelartiger Zylinder, um den sich der Schussfaden dreht |
| Seidenstraße |
Name der Handelsstraße im 19.Jahrhundert. Die Handelsaustausche zwischen Osten und Westen betrafen Seide, Stoffe, Parfüm, aromatische Pflanzen, Holz… |
| Seidenzucht |
Zucht von Seidenraupen |
| Seidenzüchter |
Züchter von Seidenraupen |
| Siebdruck |
Siebdruck, der bis zu 45 Farben nutzt. Jeder Rahmen wird mit einer einzigen Farbe hergestellt. Jeder Rahmen wird auf den Drucktisch gelegt, um seine Farbe zu abzugeben. |
| Spinnen, Spinnprozess, Spinnerei |
Hand- oder mechanisches Verfahren, das darin besteht, nach heißem Wasserbad die Seidenfäden des Kokons wiederzuverwerten. |
| Spule |
Ein Webmittel für den Seidenschuss |
| Stickerei |
Sie wird auf einen Stoffgrund, der über einem Holzgestell gespannt wird, addiert. Die Stickerei der „gerechneten Punkte“ wird auf grobem Leinen gemacht |
| Strang, Strähn |
Strang von Seidenfäden |
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| Teppichweberei |
gemusterter Stoff, bei dem der Schussfade nur so lang wie das Motiv ist. |
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Verweben von Kettfäden und Schussfäden. Dieses Überkreuzen nennt man Bindung, es verleiht dem Stoff seinen eigenartigen Aspekt und seine Qualität |
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